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Unsere Geschichte

Eingebettet zwischen dem Säntis-Massiv und den Gipfeln der sieben Churfirsten liegt das idyllische Toggenburg. In diesem naturbelassenen Paradies produziert die Kägi Manufaktur seit über 80 Jahren knusprige Biscuit- und Waffelspezialitäten. Wir freuen uns, die ereignisreiche Firmengeschichte hier zu erzählen.

Bäckerei zum Hecht
1934

Bäckerei zum Hecht

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Otto Kägi Senior kaufte in weiser Voraussicht die Liegenschaft Hecht in Lichtensteig. Darin befanden sich eine Bäckerei-Konditorei und ein Restaurant. In dieses grosse Haus zog er mit seinen sechs Kindern und die Erfolgsgeschichte von Kägi konnte beginnen.
Otto Kägi war ein Original – ein Pionier, der in der Qualität den Schlüssel zum Erfolg sah: Der Qualität seiner Produkte, aber auch der Dienstleistungen, die er seinen Kundinnen und Kunden bot. So wartete er nicht einfach hinter der Theke auf Kundschaft, sondern machte sich lieber selber auf den Weg. Damals trat Otto Kägi mit seinem Fahrrad unzählige Kilometer in die Pedale, um seine mit Leidenschaft und von eigener Hand gefertigten, köstlichen Biscuits auszuliefern. Seinen unternehmerisch denkenden, wissbegierigen und avantgardistischen Geist vererbte er an seine drei Söhne Otto, Eugen und Alfred, welche später das Unternehmen Kägi übernahmen.

Beginn der Herstellung von Waffeln
1942

Beginn der Herstellung von Waffeln

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Im Handbetrieb – mit sogenannten Waffeleisen – konnte die Produktion in den ersten zwei Jahren von 100 kg auf 600 kg erhöht werden.
Das subtile Gleichgewicht zwischen den verwendeten Zutaten funktioniert heute noch genauso gut wie damals: Das Waffelblatt darf nicht zu süss schmecken und die dreilagige Crèmefüllung soll nicht dominieren.
Diese leckeren Waffeln sind das Ergebnis der hohen Kunst, die Zutaten in perfekter Harmonie aufeinander abzustimmen. Heute finden sich verschiedenste Geschmacksrichtungen im Kägi Sortiment.

Pläne für eine «neue» Firma
1949

Pläne für eine «neue» Firma

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Die Firma war sehr erfolgreich. «Obwohl der Erfolg nie ein Ziel an sich war», wie Alfred Kägi betont. Dennoch wurde das Unternehmen Kägi Opfer seines Erfolgs: In der Produktion kam man wegen des hohen Anteils an Handarbeit an die Grenzen des Machbaren.
Der Ofen lief rund um die Uhr, die Bäcker konnten nicht mehr schnell genug produzieren. Die Nachfrage nach den leckeren Backwaren stieg und stieg. Oft kamen die letzten Kundinnen und Kunden kurz vor Ladenschluss zu spät: Die Regale waren längst leer.
Um die grosse Nachfrage zu bewältigen, wurde ein grösserer Fabrikationsbetrieb gebaut. Der erste Lieferwagen ersetzte das legendäre Fahrrad von Vater Kägi.

Kauf von drei Waffelbackautomaten
1950

Kauf von drei Waffelbackautomaten

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Die Waffelbackautomaten brachten die dringend nötige Kapazitätssteigerung. Dank der automatisierten Herstellung der Waffeln konnte die Produktion um ein Mehrfaches erhöht werden. Der Personalbestand stieg auf zwölf Mitarbeitende.

Schokoladeüberzogene Waffeln
1952

Schokoladeüberzogene Waffeln

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Nach vielen Experimenten mit Rezepturen und technischen Vorarbeiten konnte man mit dem Einbau einer speziellen Maschine erstmals Waffeln mit einem Schokoladeüberzug herstellen. Die grosse Herausforderung besteht auch heute noch darin, die Schokolade so aufzubereiten, dass sie über optimale Fliesseigenschaften verfügt. Die Waffeln sollen möglichst schnell und vollständig mit Schokolade umschlossen werden. Zudem muss die Temperaturführung genau stimmen. Damit wird die Kakaobutter richtig vorkristallisiert, was für den schönen Glanz und die gute Lagerstabilität der Schokolade von zentraler Bedeutung ist.

Anschaffung der ersten Verpackungsmaschine
1953

Anschaffung der ersten Verpackungsmaschine

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Die Verpackung der knusprigen, schokoladeüberzogenen Waffeln erfolgte von nun an automatisch. Eine grosse Erleichterung – denn es gab trotzdem immer noch sehr viele Arbeitsschritte, die mit viel Sorgfalt und Engagement von Hand erledigt werden mussten.

Ausbau der Produktion
1954

Ausbau der Produktion

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Die ständig steigende Nachfrage führte dazu, dass bereits nach nur fünf Jahren ein Neubau am heutigen Standort an der Loretostrasse nötig wurde.

Installation einer hochmodernen Backofenanlage
1955

Installation einer hochmodernen Backofenanlage

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Die Brüder Kägi investierten in die Modernisierung und Vergrösserung der Produktionsstätte.

Export von Toggenburger Spezialitäten
1955

Export von Toggenburger Spezialitäten

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Die Waffelspezialitäten waren ein riesiger Erfolg und weit über die Grenzen des Toggenburgs hinaus bekannt. Dass der Siegeszug rund um die Welt ging, überstieg die Erwartungen der Kägi-Brüder bei Weitem. Die erste Exportsendung verliess Lichtensteig am 18. Dezember 1955, um an Bord eines Frachtschiffes durch den Panamakanal nach Los Angeles zu reisen.
Ein denkwürdiges Ereignis – gehört doch die Kägi Söhne AG zu den Pionieren im Export von Biscuitspezialitäten.

Die Geburtsstunde des Kägi fret
1958

Die Geburtsstunde des Kägi fret

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Jahrelanges Forschen und unzählige Versuche mit unterschiedlichen Rezepturen waren nötig. Aber 1958 war es geschafft: Das erste Kägi fret in Form von zwei Riegeln kam vom Band. Von nun an wurden die auch heute noch gleich aussehenden Kägi fret in hohen Stückzahlen produziert.
Kägi fret – die leichte und zarte Waffel – wird aus einem Teig von unglaublicher Feinheit hergestellt und mit der einzigartigen Crème in drei Schichten gefüllt. Abschliessend wird dieses luftige Gebäck mit einem köstlichen Schokoladeüberzug umhüllt.
Das Kägi fret ist ein feines, delikates Kunstwerk, das süsse Kindheitserinnerungen weckt. Dass diese komplizierte Konstruktion nicht beim ersten Bissen auseinanderfällt, ist einzig und allein dem Talent der Kägi-Konditoren zu verdanken.
Die Gebrüder Kägi sind sich zwar über die Namensgebung für die berühmte Waffelspezialität einig – das französische Wort für Waffel «gaufrette» abgekürzt und hinzugefügt –, nicht aber über die ursprüngliche Idee, die zu ihrer Kreation geführt hat.
Zwei Versionen kursieren: Der Ersten nach beruht die Idee auf einer Kindheitserfahrung in Zürich, wo Waffeln zusammen mit Schokoladestücken gegessen wurden.
Der Zweiten nach basiert die Entstehung des Kägi frets auf einer Diskussion zwischen Vater Kägi und seinen Söhnen anlässlich der Vorbereitung für die Messe in Basel. Damals ging es darum, ob man versuchen könnte, die Waffeln speziell für diesen Anlass mit Schokolade zu überziehen.
Ob Waffeln mit Schokolade noch viel besser schmecken oder ob man mit einer Innovation an der Messe auftrumpfen wollte – der Erfindergeist von Kägi war damals schon legendär.

Eigene Herstellung der Schokolade
1960

Eigene Herstellung der Schokolade

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Auf den im Hause Kägi hergestellten Schokoladeüberzug sind wir ganz besonders stolz, denn die Schokoladenspezialisten haben höchste Ansprüche. Um eine samtige, perfekte Schokolade zu erhalten, wird die selbst hergestellte Schokolademasse mit einem 5-Walzwerk fein gewalzt und anschliessend erfolgt während 48 Stunden die Conchierung (Veredelung) in einer der 18 Längsreiber-Conchen. Dieser schonende Verarbeitungsprozess garantiert die volle Aromaentfaltung und macht die Schokolade erst richtig exquisit. Mit viel Geduld und Sorgfalt entsteht so die hervorragende Schokolade – auch Couverture genannt.

Der Legende nach ist die Entwicklung der Conchier-Technik dem Zufall zu verdanken. Am Ende des 19. Jahrhunderts soll ein berühmter Berner Chocolatier 72 Stunden lang vergessen haben, seine Zylinderwalze auszuschalten. Als er zurückkam, habe er eine Schokolademasse von exquisitem Geschmack und Aussehen vorgefunden.

Abschied nehmen
1965

Abschied nehmen

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Otto Kägi Senior starb 1965 im Alter von 75 Jahren. Seine Söhne übernahmen nun vollumfänglich die Geschäfte.

Dank Kontinuität zum Erfolg
1995

Dank Kontinuität zum Erfolg

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Die Firma bedeutete den drei Kägi-Brüdern alles. Es ist eine Erfolgsgeschichte, geschrieben von selbständigen Unternehmern, die tagtäglich begeistert ihrem Beruf nachgehen und mit Stolz auf die Resultate ihrer Produktion schauen.
Ihre Leidenschaft steckte alle an. Die feinen Kägi Produkte hatten sich vom Geheimtipp im Toggenburg zu einer bekannten Grösse gemausert und der grosse Erfolg lag weit über den Erwartungen der Kägi-Brüder. Dank der hohen Qualitätsstandards und der kontinuierlichen Marktbearbeitung hatten die Toggenburger Spezialitäten bereits damals weltweit einen hervorragenden Ruf.

Erweiterung des Betriebes
2001

Erweiterung des Betriebes

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Die Jahrtausendwende markierte für das Toggenburger Unternehmen den Beginn einer modernen Ära: Die bestehenden Gebäude wurden vergrössert, der Maschinenpark erneuert und die Verpackungen optisch überarbeitet. Bei Kägi richtete man den Blick nach vorn, ohne dabei die Seele zu verlieren.

Kägi Shop
2005

Kägi Shop

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Kägi eröffnete am Produktionsstandort in Lichtensteig einen Fabrikladen – den Kägi Shop. In diesem ist bis heute das gesamte Sortiment von Kägi zu finden.

Das Kägi fret feiert seinen 50. Geburtstag!
2008

Das Kägi fret feiert seinen 50. Geburtstag!

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Seit einem halben Jahrhundert gehört der zart-knusprige, mit feinster Schokolade umhüllte Waffelriegel zu den Lieblingssüssigkeiten der Schweizerinnen und Schweizer. Neun von zehn kennen das Kägi fret.
Alle Innovationen können dem Charme der Schokoladenwaffel nichts anhaben, dessen Rezeptur übrigens seit seiner Kreation unverändert geblieben ist. Vermutlich ist es diesem zeitlosen Erfolg zu verdanken, dass das Kägi fret zum Schweizer Kulturgut gehört.

Die Kägi Söhne AG feiert das 75-jährige Jubiläum
2009

Die Kägi Söhne AG feiert das 75-jährige Jubiläum

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Mit einem Fest wurde das Jubiläum mit Geschäftspartnern, Kundinnen, Kunden und den Mitarbeitenden begangen. Auf dem Schiff, auf dem Berg und mit einem «Tag der offenen Tür» wurde ausgiebig und bei spannender Unterhaltung gefeiert.

Kägi setzt auf Schwarz
2010

Kägi setzt auf Schwarz

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Die Kägi Söhne AG lancierte das Kägi fret Noir und das Kägi fret Noir mini: Edelste, hausgemachte Zartbitter-Couverture umhüllt knusprige Schokoladewaffelblätter und die legendäre Kägi fret Füllung.

Die Expansion geht im asiatischen Markt weiter
2011

Die Expansion geht im asiatischen Markt weiter

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Kägi Produkte werden seit Jahren auch in Asien und im Mittleren Osten geliebt. Deshalb eröffnete Kägi 2011 in Hong Kong und Dubai Geschäftsstellen. Dadurch ist Kägi noch näher bei den Konsumenten und den Distributionspartnern.

Kägi Schweizer Qualität
2014

Kägi Schweizer Qualität

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Kägi lancierte im Januar 2014 «Kägi Schweizer Qualität» und geht damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.

Neues Design für die Kägi Produkte
2015

Neues Design für die Kägi Produkte

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Das Kägi Sortiment erstrahlt seit Anfang des Jahres in neuem Glanz. Der Schriftzug ist moderner und auf den Verpackungen ist die Heimat von Kägi zu sehen: die Churfirsten – das Wahrzeichen des Toggenburgs.

Umbau des Kägi Glücksshops
2015

Umbau des Kägi Glücksshops

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Im Frühjahr 2015 wurde der Fabrikshop der Kägi Manufaktur in Lichtensteig vergrössert, modernisiert und zu einem Markenshop umgebaut. Wiedereröffnet wurde der Kägi Glücksshop am 7. März 2015.

Neu auf dem Markt: Kägi MÄX, der 100% schweizerische Schoggiriegel
2017

Neu auf dem Markt: Kägi MÄX, der 100% schweizerische Schoggiriegel

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Mit Kägi MÄX lanciert das Toggenburger Familienunternehmen die Innovation des 21. Jahrhunderts: aussen purer Milchschokoladengenuss, innen die perfekte Mischung aus knusprig leichter Schokoladenwaffel und cremiger Milchschokolade mit gerösteten Haselnussstückchen. MÄXimal schoggig, MÄXimal leicht, MÄXimal schweizerisch!

Ein zweiter Kägi-Shop wird eröffnet
2018

Ein zweiter Kägi-Shop wird eröffnet

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Premiere bei Kägi: Mit dem neuen Kägi Shop in Landquart wird zum ersten Mal ein Markenshop ausserhalb des Produktionsstandorts im Toggenburg eröffnet.

Kägi im neuen Look
2021

Kägi im neuen Look

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Das Design des gesamten Kägi Sortiments wurde überarbeitet: Dabei wurden verschiedene Gestaltungselemente klarer gegliedert und Platz geschaffen für leckere Details zum Inhalt und zur Marke Kägi.

Neu im Sortiment: Praliné des Alpes
2021

Neu im Sortiment: Praliné des Alpes

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Mit Praliné des Alpes haben die Chocolatiers und Pâtissiers von Kägi ein erlesenes Geschmackserlebnis geschaffen: Eine luftig-leichte Komposition aus zartschmelzender Crémefüllung und hauchdünnen Waffelblättern, umhüllt von feinster hausgemachter Schokolade. Die neuste Kreation ist pure Swissness für die Sinne. Und ein Genuss, der den Moment vollkommen macht.